Alle Artikel in: Unterwegs

Ottawa: Imposantes Parlamentsgebäude und viel Grün.

September 2016 – Unsere zwei Wochen in Toronto unterbrechen wir mit einem Kurztripp nach Ottawa, der Hauptstadt Kanadas. Am Labour Day fahren wir mit dem Zug in rund viereinhalb Stunden von Toronto nach Ottawa. Die Hin- und Rückfahrt kostet pro Person in der 1. Klasse umgerechnet 180 Franken. Und diese Investition lohnt sich allemal: Bequeme Sitze, Service am Platz (und das sogar noch regelmässiger als im Flieger) und eine Mahlzeit inbegriffen. Ausserdem sind die Sicherheitsinstruktionen sogar noch ausführlicher und persönlicher als im Flugzeug, trotz Sitz neben der Notöffnung.

Nice: je suis retour.

April 2016 – Endlich wieder zurück an einem vor zwei Jahren neu entdeckten Lieblingsort. Und dieses Mal nicht nur für ein verlängertes Wochenende, sondern für eine ganze Woche. Und wie cool ist das denn? Vom Wartebereich im Flughafen Zürich kann ich meinem gelben Koffer (siehe Foto unten) beim Verladen zusehen!

Abenteuer Sprachaufenthalt, Teil 3.

Auch wenn nicht so viel Freizeit bleibt wie erwartet, habe ich doch genügend Zeit, meine Entdeckungen in und um York zu machen. Hier meine Tipps und Empfehlungen für euch. Ausflüge, Ansehen      Das „York Minster“, offiziell „The Cathedral Church of St Peter“: nicht zu übersehen, überragen die Türme jedes Gebäude in der Stadt und es ist gemäss Aussage meiner Gastmutter die zweitwichtigste Kirche in England. Ich besuche an einem Abend den „Evensong“ (findet täglich statt), eine ca. 40-minütige Messe, welche mehrheitlich aus Gesang besteht. Und man sitzt direkt vorne im Chor.        Helmsley, Moor und Goathland: Ann, meine Gastmutter und ihr beste Freundin Liz, beide 67 Jahre alt, nehmen mich an einem Samstag mit auf diesen Ausflug. Als erstes fahren wir ins hübsche Städtchen Helmsley, welches circa 40 Kilometer von York entfernt ist. Es gibt viele kleine Shops mit Souvenirs, Spezialitäten, Kunsthandwerk, Wohnzubehör (zum Beispiel bei „Peter Silk of Helmsley“), Kleider, Bücher… Als ich im ausgezeichneten „Hunters of Helmsley“ eine Konfi für meine Mutter kaufen möchte, meinen die Ladies jedoch: „Auf keinen Fall! Wir geben dir welche von …

Abenteuer Sprachaufenthalt, Teil 2.

     Von Anns hübschem, viktorianischen Haus ausserhalb der Stadtmauern sind es rund 15 Minuten zu Fuss in die in der Altstadt gelegene Schule. Im denkmalgeschützten Gebäude aus dem 17. Jahrhundert werde ich von Fiona (eine der zwei Direktoren) herzlich empfangen und allen Trainern und Studenten vorgestellt. Ein Blick auf die Übersichtsliste der Studenten für diese Woche lässt mich kurz aufmerken: 7 von 15 Personen sind aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland und Schweiz). Nach zehn Minuten bin ich allerdings wieder beruhigt: alle sprechen hier ausschliesslich Englisch miteinander. Dies wird sich bis zu meiner Abreise nicht wirklich ändern: Es gibt Personen, da weiss ich nach drei Wochen Aufenthalt nicht, mit welchem Dialekt sie schweizer- oder hochdeutsch sprechen. Dies gilt übrigens nicht nur für die Zeit in der Schule, auch ausserhalb und abends im Pub sind alle sehr diszipliniert. Es gab Abende, da sassen drei Deutschsprachige an einem Tisch, tranken ein Bier und sprachen über Gott und die Welt. Und das ausschliesslich in englischer Sprache.      Ich habe von 9 bis 17 Uhr Schule, einen halben Tag in der Klasse (drei bis …