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#10 – Roadtrip durch Kanadas Westen, Teil 2.

Und so sind wir nun also mit dem Auto unterwegs. Wir haben alle Hotels (nicht sehr weit) im Voraus via booking.com gebucht. Teilweise gab es wirklich nicht mehr viel Auswahl und wir mussten unsere Planung aufgrund der Verfügbarkeiten leicht anpassen. Wie der Mann im Vorfeld herausgefunden hat, gibt es heuer aufgrund des 150-Jahr-Jubiläums von Kanada den Nationalpark-Pass gratis. Jippieh!

#9 – Roadtrip durch Kanadas Westen, Teil 1.

Ich habe, seit ich in Zürich wohne, also seit über zehn Jahren, kein eigenes Auto mehr und fahre mittlerweile wirklich sehr, sehr selten (an dieser Stelle wird sich meine Familie ein Lachen nicht verkneifen können). Schnell ist aber klar, dass wir diesen Trip von Calgary nach Vancouver nur mit dem Auto machen können. Und da der Mann seine Autoprüfung mit 17 Jahren in den USA abgelegt hat und… ach lassen wir das, ich werde das schon schaffen!

Ottawa: Imposantes Parlamentsgebäude und viel Grün.

September 2016 – Unsere zwei Wochen in Toronto unterbrechen wir mit einem Kurztripp nach Ottawa, der Hauptstadt Kanadas. Am Labour Day fahren wir mit dem Zug in rund viereinhalb Stunden von Toronto nach Ottawa. Die Hin- und Rückfahrt kostet pro Person in der 1. Klasse umgerechnet 180 Franken. Und diese Investition lohnt sich allemal: Bequeme Sitze, Service am Platz (und das sogar noch regelmässiger als im Flieger) und eine Mahlzeit inbegriffen. Ausserdem sind die Sicherheitsinstruktionen sogar noch ausführlicher und persönlicher als im Flugzeug, trotz Sitz neben der Notöffnung.

#25 – Auf grosser Fahrt von Montréal nach Boston.

     1. Tag: Boarding. Am Hafen von Montréal ist zwar nicht wirklich viel gekennzeichnet, aber die 14-stöckige „MS Maasdam“ ist nicht zu übersehen und so finden auch wir den Weg zu unserem schwimmenden Zuhause für die nächsten sieben Tage. Check-in und Boarding sind gut organisiert und trotz des fehlenden ESTA-Visums (dessen Ausstellung uns die nächsten Tagen regelmässigen Kontakt mit dem Front Office verschafft) werden wir an Board und in unsere Kabine gelassen. Der 1. Eindruck: Ich hatte mir alles etwas stilvoller vorgestellt. Also nicht zwingend das Schiff, welches zwar alt und in beige gehalten, jedoch trotzdem elegant ist, als viel mehr die Passagiere. Das bestätigt sich abends auch beim Dinner „Smart Casual“. Ich bin mal auf „Gala Attire“ übermorgen gespannt… Der 2. Eindruck: Im Preis inbegriffen ist auch das Essen, welches an 24 Stunden pro Tag in jedwelcher Form zur Verfügung steht. Und manche Passagiere sehen tatsächlich so aus, als ob sie das ganze Jahr über nur auf Kreuzfahrt sind. An Bord sind rund 1250 Passagiere und 580 Crew-Mitglieder. Das komplette Servicepersonal ist aus Indonesien, das Küchenpersonal von den Philippinen …

#24 – Montréal: Je ne comprends rien.

     Mit dem Zug fahren wir von Toronto nach Montréal. Sehr angenehm in der 1. Klasse, wo wie in einem Flieger regelmässig Essen und Trinken serviert wird. Auf die fünf Stunden Fahrt erhalten wir zwar eine Verspätung von 40 Minuten, aber dank unserer Gegenüber, einer 83-jährigen, sehr (auch geistig) fitten Grossmutter mit ihrer 13-jährigen Enkelin unterhalten wir uns grossartig. Die Geschichte von Grosis Reise nach Zermatt vor ca. 25 Jahren bringt uns alle zum Lachen.