Autor: Eliane

#12 – Thailand: Und was macht man eigentlich in Trat?

Statt direkt und alles in einem Schnurz von Koh Kood nach Bangkok zurück zu reisen, haben wir beschlossen, den Teil mit der Fähre am einen Tag und den anderen mit dem Flieger am nächsten Tag zu machen. Das beschert uns ein paar Stunden und eine Nacht in Trat. Nicht zu unrecht fragt ihr euch jetzt wahrscheinlich: „Wo, um Himmels Willen liegt denn Trat? Und was macht man da?“

#10 – Berlin: Meine Tipps.

   Für die Reise mit dem Zug von Dresden nach Berlin habe ich mir für rund 35 Euro das 1. Klasse Sparticket gegönnt. In weiser Voraussicht, wie sich beim Einsteigen herausstellt: Der Zug kommt von Brno, Tschechien, wo er um 5.41 Uhr abgefahren ist und weiter bis Hamburg Altona fährt, wo er um 15.43 Uhr ankommen soll. Bis jetzt spricht nichts dagegen: wir erreichen Berlin pünktlich. Der Zug ist ziemlich alt, die Polster tief, der Service am Platz tiptop und im Speisewagen wird noch richtig gekocht.

#9 – Berlin: Spaziergang Prenzlauer Berg.

     Wir starten an der U-Bahn-Station „Eberswalder Strasse“. Nachdem wir erst gerade gefrühstückt haben, kommt ein Stopp an Konnopkes Currywurstbude grad nicht in Frage (holen wir die Tage aber noch nach und ist also sehr lecker). Weiter gehts die Schönhauser Allee runter bis zum jüdischen Friedhof. 5 Hektar gross, 1827 angelegt, mit einem ziemlichen Durcheinander an zerstörten und intakten Grabsteinen/-stellen. Vollkommen überwuchert mit Efeu hat er etwas märchenhaft Düsteres.      Über die Belforter Strasse gehts zum Wasserturm, der bis 1915 in Betrieb war, der Keller von den Nazis als Folterstätte benutzt wurde und heute Wohnraum ist. Weiter zu Berlins einziger Synagoge an der Rykestrasse, welche nicht von den Nazis zerstört, jedoch zum Pferdestall umfunktioniert worden war. Heute ist es wieder eine jüdische Gemeinde. An Ryke-/Wörther- und Kollwitzstrasse gibt es viele Restaurants, Shops und Läden. Wir essen in der „Bar Gagarin“, Knaakstrasse 22, schmackhafte Salate zu Mittag und schliessen den Spaziergang über Danziger Strasse und Prenzlauer Allee ab. Natürlich nicht, ohne noch in einem der vielen Buchläden einen Stopp eingelegt zu haben.

#7 – Berlin: Spaziergang Charlottenburg.

     Hat man die klassischen Sehenswürdigkeiten Berlins einmal hinter sich gelassen, laden die Aussenquartiere zur Entdeckungsreise ein. Zu Fuss sieht man da am meisten… Wir fahren zuerst mit dem 100er-Bus bis Bahnhof Zoo, den Kudamm lassen wir aus und gelangen über den Savigny-Platz zur Kantstrasse, die über Kilometer durch Charlottenburg führt. Im „Karun“ essen wir lecker persisch-arabisch. In unserem Fall eine gemischte Falafel-Vegi-Platte.      Im Lietzenseepark, einem schönen Stadtpark mit See, legen wir eine kurze Pause ein und geniessen auf einer Parkbank die Sonne. Wir scheinen nicht die Einzigen zu sein, die heute nicht arbeiten (müssen)… Es gibt ein kleines Restaurant und sogar ein paar dieser allwettertauglichen Ausdauergeräte, wovon eines tatsächlich auch von einer rüstigen älteren (und schlanken) Dame benutzt wird. Über die Suarezstrasse geht es weiter zum Schloss Charlottenburg. Die Suarezstrasse ist übrigens die Antiquitäten-Meile von Berlin, ein Laden reiht sich an den anderen. Ich kann es mir nicht verkneifen und muss mir einen coolen 70er-Jahre Armreif und ne Brosche zulegen. Der Mann findet ein vergriffenes Buch. Die Trouvaille kostete gerademal einen Euro. Im Park des Schloss Charlottenburg geniessen wir einen Kaffee, die Ruhe und den …

#6 – Geschichte in Dresden.

Heute gehts weiter. Und zwar wie gewohnt mit dem Zug. Von Leipzig nach Dresden. Dauer: rund eine Stunde. Kosten: mit dem DB Sparticket inkl. Reservation für 23 Euro. Der Mann fährt mit dem Freifahrschein. Wenn man es sich wie ich gewohnt ist, täglich zwei Stunden Arbeitsweg im Zug zu verbringen, ist dieses Einsteigen, Absitzen, ein paar Seiten Lesen, Aufstehen, Aussteigen nix. Und deshalb hätte ich heute, nach dieser Tage dauernden Stadtbesichtigung riesig Lust gehabt, mich mal wieder für drei, vier Stunden in ein Buch vertiefen zu können. Egal…

#5 – Beeindruckendes Leipzig.

Wir sind unterwegs! Unsere erste Etappe führt uns via Berlin nach Leipzig. Der Swiss-Flug am Sonntagmittag etwas verspätet, erreichen wir – da Sonntag – den Berliner Hauptbahnhof doch ziemlich schnell und erwischen rechtzeitig den Zug nach Leipzig (Fahrdauer: etwas mehr als eine Stunde). Meinen Ticketkauf und die Sitzplatzreservation habe ich einfach und schnell über die DB Mobile-App getätigt. Und ich muss sagen, im ICE in der 2. Klasse zu sitzen ist schon toll – kein Vergleich zu jener der SBB. Sorry…

#4 – Der Start.

Freunde und Familie getroffen, einen Göttizwerg bekommen, viele Dinge weggegeben und -geworfen, Schachteln gepackt und zum Mann transportiert, die Wohnung geputzt und an den Untermieter übergeben, den Koffer gepackt: Es ist soweit, die Reise kann losgehen!

#3 – Ferien vor den Ferien? Läuft!

Bevor es dann Mitte April richtig losgeht, habe ich hier noch drei Wochen Ferien. Nur Kaffee trinken und Freunde treffen ist allerdings nicht angesagt, schliesslich gibt es noch einiges zu tun und zu planen. Apropos planen, hierbei bin ich privat wie geschäftlich: ich liebe Planungen und Check-Listen, ohne läuft nichts! Im Moment bevorzugt mit Evernote, worauf ich von überall und von jedem Gerät her zugreifen kann. Kaum kommt mir etwas in den Sinn, ist es schon notiert. Und wenn etwas erledigt ist, auch gleich wieder abgehakt. Oh, ich seh grad, ich muss noch beim Arzt wegen allfälliger Impfungen anrufen!

#2 – Die Planung.

Gut, gekündigt habe ich, Geld spare ich, einen Untermieter für meine Wohnung suche ich, aber was will ich denn nun machen? Wohin reisen? Ursprünglich mal von sechs Monaten ausgegangen, werfen der Mann und ich unsere da-wollen-wir-unbedingt-mal-hin-Destinationen in einen Topf. Übrig bleiben 13 Wochen und fünf Länder: Deutschland, Thailand, Japan, Kanada und Amerika.