Schweiz, Unterwegs
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Solothurn? Ja, warum eigentlich nicht.

November 2016 – Nach so vielen Regentagen müssen wir endlich mal wieder raus! Statt einer Wanderung aber an diesem Samstag nur mal eine andere Stadt. Es fallen die Ortsnamen Schaffhausen, St. Gallen, Konstanz (Running Gag), Winterthur und es wird spontan… Solothurn!

Reise
Mit dem Zug sind wir ohne Umsteigen in einer Stunde da. Das Bistro ist auf der Hinfahrt wegen Personalmangel bis Aarau nicht geöffnet.

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Wir schlendern durch die wirklich schöne Altstadt. Ich war bisher drei Mal in Solothurn, immer geschäftlich und noch nie in der Altstadt. Ein Fehler. Von meinen bisherigen Besuchen kenne ich nur noch die direkt an der Aare gelegenen „Bar Solheure“, Ritterquai 10. Vor allem im Sommer ein echter Tipp! Wie ich nun feststelle, könnte man sich auch anhand der vielen Confiserien/Cafés Kaffee trinkend durch die Altstadt bewegen.

Der Mann glänzt nebenbei mit Halbwissen: „Wusstest du, dass Solothurn die Ambassadorenstadt genannt wird?“ „Warum?“ „Musst halt googeln…“

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Wir essen im sehr schönen „Zunfthaus zu Wirthen“, Hauptgasse 41 zu Mittag. Der Wurst-Käse-Salat ist leider nur Durchschnitt, die Pommes (!) dazu lecker. Und die Räumlichkeiten rustikal-chic.

imageimageDas Kunstmuseum besuchen wir nur von aussen,  in die St. Ursen-Kathedrale geh ich aber rein. Ich mag in erster Linie die Architektur von Kirchen, zünde aber auch immer Kerzen für meine Lieben an. Im Januar 2011 hat hier ein Mann einen Brandanschlag verübt, davon sieht man nun aber natürlich nichts mehr. Die Kathedrale erstellt in ihrem vollen Glanz: Weiss, Gold und Kerzenschein.

Hübsch anzusehen ist auch der Kolonialwaren-Laden Jeger, Hauptgasse 36. Neben der antiken Einrichtung und Standard-Lebensmitteln wie Wein, Teigwaren, Chutneys und Schokolade gibts im Moment jahreszeitbedingt natürlich eine grosse Kerzenauswahl und Weihnachts-Schnick-Schnack. Die goldene Vase gefällt dem Mann überhaupt nicht, aber egal, denn 1. steht sie in meiner Wohnung und 2. bezahle ich sie von meinem Geld. Wie wohl auch die zukünftigen Blumen darin (dieser Satz wird vom korrekturlesenden Mann nur zähneknirschend freigegeben).

imageimageIch wollte schon in den letzten zwei Jahren hierhin, habe es nicht geschafft und stelle heute fest: Der Kunst-Supermarkt (RothusHalle, Schöngrüngasse 2) ist schon offen! Eine wirklich gute Sache: es gibt bezahlbare Kunst. Die Unikate von rund 100 Künstlern sind einheitlich verpackt und werden zu vier Preisen angeboten (CHF 99.–, CHF 199.–, CHF 399.– und CHF 599.–). Es gibt aber auch grössere, andere Werke die zwischen 1000 und 3000 Franken kosten. Ich hatte gehofft, hier etwas Passendes für mein Schlafzimmer zu finden. Leider nein. Vieles ist aus meiner Sicht Hausfrauen-Migros-Klubschule-Niveau. Aber es gibt dafür wohl ein Publikum und ich finde es auch völlig in Ordnung, dass man etwas anderes als die üblichen Ikea-Bilder in seinem Zuhause hängen haben will. Der Kunst-Supermarkt läuft noch bis 8. Januar 2017.

1 Kommentare

  1. Cecilia Zachmann sagt

    Ma Belle
    mit Deinem Blog fühle ich mich Dir so nahe…“Hausfrauen-Migros-Klubschule-Niveau“ ernsthaft …ich lach mich futsch!
    Vermisse Dich – bis bald meine Liebe
    Cecilia

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