Glarnerland – Panoramawanderung im Nebel.
Oktober 2015 – Nach grossartigen Monaten unterwegs im Ausland und einem Spitzensommer hier in der Schweiz, freue ich mich nun auf einen Herbst voller Wanderungen in Schweizer Wäldern und Bergen.
Oktober 2015 – Nach grossartigen Monaten unterwegs im Ausland und einem Spitzensommer hier in der Schweiz, freue ich mich nun auf einen Herbst voller Wanderungen in Schweizer Wäldern und Bergen.
Auch wenn nicht so viel Freizeit bleibt wie erwartet, habe ich doch genügend Zeit, meine Entdeckungen in und um York zu machen. Hier meine Tipps und Empfehlungen für euch. Ausflüge, Ansehen Das „York Minster“, offiziell „The Cathedral Church of St Peter“: nicht zu übersehen, überragen die Türme jedes Gebäude in der Stadt und es ist gemäss Aussage meiner Gastmutter die zweitwichtigste Kirche in England. Ich besuche an einem Abend den „Evensong“ (findet täglich statt), eine ca. 40-minütige Messe, welche mehrheitlich aus Gesang besteht. Und man sitzt direkt vorne im Chor. Helmsley, Moor und Goathland: Ann, meine Gastmutter und ihr beste Freundin Liz, beide 67 Jahre alt, nehmen mich an einem Samstag mit auf diesen Ausflug. Als erstes fahren wir ins hübsche Städtchen Helmsley, welches circa 40 Kilometer von York entfernt ist. Es gibt viele kleine Shops mit Souvenirs, Spezialitäten, Kunsthandwerk, Wohnzubehör (zum Beispiel bei „Peter Silk of Helmsley“), Kleider, Bücher… Als ich im ausgezeichneten „Hunters of Helmsley“ eine Konfi für meine Mutter kaufen möchte, meinen die Ladies jedoch: „Auf keinen Fall! Wir geben dir welche von …
Von Anns hübschem, viktorianischen Haus ausserhalb der Stadtmauern sind es rund 15 Minuten zu Fuss in die in der Altstadt gelegene Schule. Im denkmalgeschützten Gebäude aus dem 17. Jahrhundert werde ich von Fiona (eine der zwei Direktoren) herzlich empfangen und allen Trainern und Studenten vorgestellt. Ein Blick auf die Übersichtsliste der Studenten für diese Woche lässt mich kurz aufmerken: 7 von 15 Personen sind aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland und Schweiz). Nach zehn Minuten bin ich allerdings wieder beruhigt: alle sprechen hier ausschliesslich Englisch miteinander. Dies wird sich bis zu meiner Abreise nicht wirklich ändern: Es gibt Personen, da weiss ich nach drei Wochen Aufenthalt nicht, mit welchem Dialekt sie schweizer- oder hochdeutsch sprechen. Dies gilt übrigens nicht nur für die Zeit in der Schule, auch ausserhalb und abends im Pub sind alle sehr diszipliniert. Es gab Abende, da sassen drei Deutschsprachige an einem Tisch, tranken ein Bier und sprachen über Gott und die Welt. Und das ausschliesslich in englischer Sprache. Ich habe von 9 bis 17 Uhr Schule, einen halben Tag in der Klasse (drei bis …
Juli 2015 – Noch bevor unsere grosse Reise losging, habe ich mich entschieden, mir danach noch einen Sprachaufenthalt in England zu gönnen. Die drei Jahre Schulenglisch und die mehrheitlich nur noch in Ferien eingesetzte Sprache gehört mal wieder aufgefrischt. Auf keinen Fall möchte ich aber wie vor elf Jahren in Paris von einer Horde 17-Jähriger umgeben sein, die nur Party im Kopf hat, das lege ich gleich zu Beginn meines Beratungsgesprächs bei Boa Lingua fest. Wie auch eine Gastfamilie ohne Kinder und Haustiere sowie vegetarisches Essen. Natürlich habe ich Panik davor, mit 40 Jahren nochmals so leben zu müssen wie als Kind – und sei es auch für noch so kurze Zeit – im eigenen kleinen Zimmer wohnen, gegessen wird, was auf den Tisch kommt und gewaschen wird auch von jemand anderem. Ich könnte es mir also einfach machen und das Kreuzchen bei „Hotel“ setzen, aber ich will den grösstmöglichen Fortschritt und den erreiche ich nur, wenn ich wirklich von morgens bis abends englisch spreche. Für mich kommt nur ein Kurs in einer reinen Businessschule in England in Frage und …
Wir haben in diesen 13 Wochen so viel erlebt und eines Abends, kurz vor dem Ende unserer Reise, haben wir diskutiert, was denn so am Besten, Eindrücklichsten und Speziellsten war. Tadaaa…! Hier meine Liste: Das beste Verkehrsmittel. Da der Zug in Japan sowieso das beste überhaupt und somit vom Wettbewerb ausgeschlossen ist, entscheiden wir uns für die alten Trams von Toronto. Und die schachbrettartige Anordnung der Tramlinien erleichtert einem das Unterwegs sein ungemein. Das beste Hotel. Hier tun wir uns etwas schwer und können uns nicht festlegen. Es werden also zwei: „The Legend Chiang Rai“ und „Fujiya Hotel“ in Hakone. Oh, ich müsste drüben bei Trip Advisor wohl mal noch die Bewertung schreiben! Der schönste Stadtblick. Hmm… schwierig. Ich glaub, ich frag mal den Mann. Und der meint: Tokyo. Nein, doch New York. Vom Empire State Building. Damit kann ich leben. Der schönste Meerblick. Hier gewinnt der Blick vom „Shimoda Tokyo Hotel“ auf die Bucht von Shimoda. Das Hotel ist eigentlich nur okay, aber der Ausblick und der Strandweg in die Stadt machen hier das bisschen mehr aus. Den Blick …
Mit dem Zug fahren wir von Boston Back Bay nach New York Penn Station (Dauer rund 4 Stunden). Der Zug ist alt (oder vielleicht auch nicht, im Vergleich zu Schweizer Zügen erscheint es mir jedoch so) und gut belegt. Die Zugbegleiter knipsen oder scannen das Ticket und klemmen danach einen Zettel an die Gepäckanlage oder den Sitz, welcher anzeigt, dass wir schon kontrolliert wurden und bis wohin wir mitfahren. Wohnen An der 37. Strasse zwischen Park Avenue und Lexington Avenue ist unser Airbnb-Zuhause für die nächsten fünf Nächte. Eine tolle, grosse Wohnung, die allerdings ziemlich ringhörig ist. Zum Glück liegt das Schlafzimmer zum Innenhof raus. Ausflüge, Ansehen „Empire State Building“: Für einen ersten Blick über die Stadt. Wir kommen einigermassen schnell hoch, oben hat es dann aber ziemlich viele Menschen und man muss sich etwas durchkämpfen, um die Stadt zu sehen und Fotos zu schiessen. „East River Ferry“: Von unserer Wohnung sind es nur ein paar Blocks bis zur Haltestelle East 34th Street. Wir wollen uns das Tagesticket kaufen und das mit Tipps …
Mit dem Taxi lassen wir uns zum Hotel „The Charlesmark“, 655 Boylston Street, direkt an der Finish Line des Boston Marathon und gegenüber der Boston Public Library, bringen. Wegen des 4. Juli (Amerikanischer Unabhängigkeitstag) sind einige Strassen gesperrt und unser Taxifahrer jammert ein wenig. Darum sind wahrscheinlich auch ziemlich viele Leute in der Stadt unterwegs, anscheinend ist Boston aber auch sonst ein sehr beliebtes Touristenziel, vor allem bei den Amerikanern. Wir laufen also einfach mal los und landen zufällig vor dem „Red Sox“-Stadion Fenway Park (für Unwissende: es handelt sich hierbei um die Heimat des legendären Baseballteams). Die Leute laufen in Massen darum herum und stehen bei den Eingängen an, denn in rund 1.5 Stunden beginnt hier das Spiel gegen Astros (aus Houston). Wir überlegen noch kurz, ob wir Tix kaufen sollen, entscheiden uns dann aber aufgrund der kurzen Zeit, die wir hier in der Stadt verbringen, für die Fortsetzung unserer Entdeckungstour. Unten am Charles River installieren sich die Menschen für das spätere Feuerwerk. Zelte, Decken, Schlafsäcke, Essen und Getränke, alles dabei. Strassen sind abgesperrt und …
1. Tag: Boarding. Am Hafen von Montréal ist zwar nicht wirklich viel gekennzeichnet, aber die 14-stöckige „MS Maasdam“ ist nicht zu übersehen und so finden auch wir den Weg zu unserem schwimmenden Zuhause für die nächsten sieben Tage. Check-in und Boarding sind gut organisiert und trotz des fehlenden ESTA-Visums (dessen Ausstellung uns die nächsten Tagen regelmässigen Kontakt mit dem Front Office verschafft) werden wir an Board und in unsere Kabine gelassen. Der 1. Eindruck: Ich hatte mir alles etwas stilvoller vorgestellt. Also nicht zwingend das Schiff, welches zwar alt und in beige gehalten, jedoch trotzdem elegant ist, als viel mehr die Passagiere. Das bestätigt sich abends auch beim Dinner „Smart Casual“. Ich bin mal auf „Gala Attire“ übermorgen Abend gespannt… Der 2. Eindruck: Im Preis inbegriffen ist auch das Essen, welches an 24 Stunden pro Tag in jedwelcher Form zur Verfügung steht. Und manche Passagiere sehen tatsächlich so aus, als ob sie das ganze Jahr über nur auf Kreuzfahrt sind. An Bord sind rund 1250 Passagiere und 580 Crew-Mitglieder. Das komplette Servicepersonal ist aus Indonesien, das Küchenpersonal …
Mit dem Zug fahren wir von Toronto nach Montréal. Sehr angenehm in der 1. Klasse, wo wie in einem Flieger regelmässig Essen und Trinken serviert wird. Auf die fünf Stunden Fahrt erhalten wir zwar eine Verspätung von 40 Minuten, aber dank unserer Gegenüber, einer 83-jährigen, sehr (auch geistig) fitten Grossmutter mit ihrer 13-jährigen Enkelin unterhalten wir uns grossartig. Die Geschichte von Grosis Reise nach Zermatt vor ca. 25 Jahren bringt uns alle zum Lachen.
Der Flug von Tokyo nach Toronto dauert 11 1/2 Stunden, bringt eine Zeitverschiebung von 13 Stunden mit sich und das Erlebnis, am selben Tag anzukommen, wie man abgeflogen ist. Verbunden mit einem nicht zu verachtenden Jetlag. Willkommen in Kanada!