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Abenteuer Sprachaufenthalt, Teil 2.

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Von Anns hübschem, viktorianischen Haus ausserhalb der Stadtmauern sind es rund 15 Minuten zu Fuss in die in der Altstadt gelegene Schule. Im denkmalgeschützten Gebäude aus dem 17. Jahrhundert werde ich von Fiona (eine der zwei Direktoren) herzlich empfangen und allen Trainern und Studenten vorgestellt. Ein Blick auf die Übersichtsliste der Studenten für diese Woche lässt mich kurz aufmerken: 7 von 15 Personen sind aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland und Schweiz). Nach zehn Minuten bin ich allerdings wieder beruhigt: alle sprechen hier ausschliesslich Englisch miteinander. Dies wird sich bis zu meiner Abreise nicht wirklich ändern: Es gibt Personen, da weiss ich nach drei Wochen Aufenthalt nicht, mit welchem Dialekt sie schweizer- oder hochdeutsch sprechen. Dies gilt übrigens nicht nur für die Zeit in der Schule, auch ausserhalb und abends im Pub sind alle sehr diszipliniert. Es gab Abende, da sassen drei Deutschsprachige an einem Tisch, tranken ein Bier und sprachen über Gott und die Welt. Und das ausschliesslich in englischer Sprache.

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Ich habe von 9 bis 17 Uhr Schule, einen halben Tag in der Klasse (drei bis vier Personen), die andere Hälfte individueller Unterricht alleine mit einem Trainer. Mittags gehen wir meist irgendwo in der Nähe der Schule essen, immer begleitet von einem Trainer. Und die eineinhalb Stunden sind nicht zu kurz bemessen, wie ich schon am zweiten Tag feststelle: es dauert teilweise ewig, bis man bestellen kann und bis das Essen kommt, auch wenn es sechs Mal das Club-Sandwich ist. Das geben sogar die Einheimischen zu. Eine Erklärung dafür haben sie allerdings auch nicht…

Zwei bis drei Mal pro Woche bietet die Schule Abends verschiedene Aktivitäten an wie Bier- oder Wein-Degustation, Live-Musik im Pub, Essen, Bowling, Stadtrundgang und so weiter. Meist begleitet von einem Trainer. Und oftmals stossen andere Schulangestellte am späteren Abend noch hinzu. Auch wenn dies Teil ihrer Arbeit ist, habe ich nie das Gefühl, dass sie dies ungern tun. Die meisten von ihnen sind interessiert und unterhaltsam, sodass es Spass macht, mit ihnen (auch ausserhalb der Schule) Zeit zu verbringen.

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