Die Reise 2017
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#23 – Hawaii, Big Island: Mit dem Jeep auf Entdeckungstour.

Für die Rückreise von Waikiki zum Flughafen Honolulu wählen wir das Taxi, die zehn Dollar mehr sind uns die Zeitersparnis und direkte Fahrt (No Stops bei anderen Hotels) wert. Mit Hawaiian Airlines fliegen wir für 100 Dollar pro Person und in 40 Minuten zur nächsten Insel, in unserem Fall Big Island. Wie der Name schon sagt, die grösste der Inseln von Hawaii.

Der Flughafen von Kona ist ziemlich überschaubar, das Meiste, auch die Wartezone, befindet sich im Freien. Wir nehmen unser Gepäck und nutzen den Shuttle-Bus, um zur Alamo-Ausgabestelle für unseren Mietwagen zu fahren, welchen ich vor ein paar Tagen online reserviert habe. Alles ist sehr gut organisiert und innerhalb von kurzer Zeit sitzen wir  in unserem Jeep Wrangler. Sieben Tage kosten 320 Dollar, Versicherungen inklusive. Weil grad kein 2-Türer zur Verfügung steht, erhalten wir als kleines Upgrade den 4-Türer. Worüber ich natürlich nicht böse bin…

Rund 20 Kilometer entfernt befindet sich in Kailua unser Airbnb-Apartment für die nächsten sieben Nächte (CHF 1400). Eine sehr schöne und grosse Wohnung – mit perfekt eingerichteter Küche – in einer Apartment-Überbauung. Der Blick vom Balkon geht über den Pool und die Strasse zum Meer. Ich fühle mich sehr wohl hier. Direkt vor der Haustüre kann man jeweils im Oktober das Spektakel des Ironman beobachten. Lebensmittel kaufen wir meist im nahe gelegenen Safeway ein (da gibt es auch das „Laulima“, welches total leckere Bowls anbietet), Kaffee gibts unterwegs von einem der zahlreichen Starbucks.

Ausflüge, Ansehen
Die Vegetation auf Big Island ist beeindruckend und abwechslungsreich: Lava-Gesteinsfelder decken grosse Teile der Insel ab, es gibt – neben den üblichen weissen – auch zahlreiche schwarze Sandstrände sowie aktive Vulkane und dschungelartige Wälder, das Meer bietet sich zum Schnorcheln und Tauchen an. Das Strassennetz ist überschaubar, was die Anzahl Highways und Kilometer betrifft, verfahren kann man sich eigentlich kaum. Allerdings dauert auch eine nur 90 Kilometer-Fahrt aufgrund der wenigen Doppelspuren, des Belages und der verhältnismässig tiefen erlaubten Geschwindigkeiten schnell mal zwei Stunden. Also nie die Distanzen unterschätzen und für Ausflüge genügend Zeit einplanen.

    

  • An einem Tag fahren wir nach Westen, decken uns auf dem Weg im „Queens Market Place“ mit Verpflegung ein und verspeisen unseren Zmittag am sehr schönen Strand von Waialea. Wir fahren durchs Landesinnere auf dem Highway 190 über Waimea zurück nach Kailua. Eine interessante Fahrt, auch wenn wir zwischendurch noch kurz rasch ziemlich „verschiffet“ werden.

 

  • „Hawaii Volcanoes National Park“: Die Hinfahrt dauert schon mehr als zwei Stunden, beim Visitor Centre informieren wir uns über die Möglichkeiten hier. Man kann einiges zu Fuss machen, dafür fehlt uns aber die Zeit. Wir fahren also mit dem Auto zum Halemaumau Crater, wo immer noch Gas und Dampf austritt und laufen durch die Lavahöhle Thurston. Bei einem nächsten Besuch würde ich früher losfahren, damit ich auch noch die Chain of Craters Road runterfahren könnte.

    

  • Ausflug nach Hilo: Auf dem Weg finden sich die Onomea Trails, welche zu Wanderungen auffordern, die Akaka Falls, welche sehr schön in den State Park eingebettet sind und der Aussichtspunkt über das Valley Waipio mit seinen Tara-Feldern und der Küste. Auf der Fahrt dorthin kommt man durch das pittoreske Städtchen Honokaa, welches zu einem kurzen Stopp und Spaziergang einlädt.

Wetter
Immer zwischen 24 und 26 Grad. Meistens Sonne, blauer Himmel, wenig Wolken und ab und zu Regen.

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