Monate: Januar 2015

Thai Restaurant FiveSpice, Zürich.

Zweierstrasse 106, 8003 Zürich, fivespices.ch – Das FiveSpice ist mehr als eine Notlösung, wenn man schnell noch was Leckeres zu essen braucht. Die Speisen sind günstig, schmackhaft zubereitet und (manchmal auch etwas zu) schnell von sehr freundlichem Personal serviert. Nicht umsonst ist das 75 Plätze fassende Restaurant meist gut besetzt und geben sich die Lieferservices die Klinke in die Hand. Wer bei Fleisch allerdings auf regional und bio Wert legt, sollte sich hier wohl eher auf vegetarisches Essen festlegen oder ganz auf einen Besuch verzichten. Angebot Alles, was eine thailändische Karte so hergibt. Und jeden Tag geöffnet.

„Das Gleichgewicht der Welt“ – Rohinton Mistry.

Eines der schönsten und dabei verstörendsten Bücher, das ich jemals gelesen habe. Ich bekam es geschenkt und hatte es mir für einen Strandurlaub vor zwei Jahren aufgehoben. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Bis ich zu den letzten 50 Seiten kam, welche zu lesen genau mit dem Rückflug zusammen gefallen wäre und ich dann doch lieber zuhause Rotz und Wasser heulen wollte.

Caffè Bar SI O NO, Zürich.

Ankerstrasse 6, 8004 Zürich, si-o-no.ch – Wenn ich das Si O No betrete, kommt bei mir immer das Gefühl nach einem alten Verkaufsladen auf. Die zwei Eingänge, die Theken-ähnliche Bar und der Plättli-Boden machen die Bar zu einem schmucken Ort, wo man gerne ein paar Stunden verbringt. Ich mit Vorliebe auf einen Schlummi vor dem endgültigen Nachhause gehen. Der Mix der Menschen hier macht es aus: an manchen Abend hört man an jedem Tisch eine andere Sprache. Angebot Tapas. Getränke. Süsses und salziges für den kleinen Hunger. Samstags und Sonntags Frühstück (und zwar wirklich Frühstück und nicht Brunch!).

„Eddies Bastard“ – William Kowalski.

Das Buch beginnt damit, dass ein Baby vor Thomas Mann Juniors Türe abgelegt wird. Der Junior ist selbstverständlich nicht mehr jung (und auch verbittert und Alkoholiker) und der Grossvater des Jungen. Das Buch beschreibt aus der Ich-Perspektive des Enkels, was passiert, bis er 18 wird: da sind die üblichen (bis auf den einen Mord, ja) Abenteuer des Erwachsenwerdens, er erfährt einiges über seinen Vater (den er nie kennengelernt hat), weniges über seine Mutter (die er noch nicht kennt)  und natürlich kommen auch Liebe und Sex in seinem Leben vor.