Die Reise 2017, Europa, Grossbritannien, Schottland
Kommentare 1

#6 – Aberdeen: Walking on the beach.

Und weiter geht es in die nächste Stadt: Aberdeen. Ich war noch nie hier, entsprechend habe ich keine Vorstellungen und auch keine Erwartungen. Mal sehen, wie es wird…

Reise
Mit dem Airporter fahren wir von Derry-Londonderry in rund zwei Stunden (15 Pfund p.P.) zurück nach Belfast zum City Airport oder auch George Best Airport, was dem Mann besonders gefällt. Wer nicht weiss, wer George Best ist: Fussballlegende! Mit Flybe fliegen wir in rund einer Stunde nach Aberdeen (ca. 130 Franken p.P.). Netter, kleiner, violetter Flieger. Höchstens für 100 Menschen Platz und wir sitzen in der zweiten Reihe. Mit dem Bus 727 sind wir in knapp 30 Minuten (3 Pfund p.P.) in der Stadt am (Bus-)Bahnhof Union Station (zurück dauert es morgens um 8 dann ca. 50 Minuten), unser Hotel liegt direkt um die Ecke.

      

Wohnen
Wir haben für drei Nächte das „Carmelite Hotel“, Stirling Street, gebucht: Perfekte Lage, schönes und grosses (Bade-)Zimmer. Da unser Zimmer im ersten Stock und direkt gegenüber des Lifts liegt, ist es in der ersten Nacht (Samstag) etwas laut, ansonsten tiptop! Vor allem auch preislich.

Essen, Trinken

  • „The Triplekirks“, Belmont Street: Nett für einen Drink. Fussball gucken kann man auch: an jeder Wand hängt mindestens ein Bildschirm.
  • „Poldino’s“, 7 Little Belmont Street: Wir brauchen unbedingt mal wieder Comfi-Food, also italienisch. An diesem ersten Abend wird es also das Poldino’s (Nr. 5 der italienischen Restaurants in Aberdeen, gemäss TripAdvisor). Schon beim Reinkommen riecht es nach Kräutern und lange gekochtem Sugo. Die Vorspeisen (Minestrone und Antipasti-Teller) sind denn auch sehr gut, bei den Hauptspeisen die Pizzen leider nur okay (guter Teig, Belag mässig).
  • „Chaophraya“, 1 Union Terrace: Gutes thailändisches Restaurant (wie ich später merke, eine Kette). Die Location ist ziemlich cool! Wie verschiedene andere Restaurants macht auch dieses schon Werbung für das Weihnachtsmenü. Im August! Komische Sitten hier…
  • „Ambal’s Restaurant“, 4 Bridge Street: Auch der Klassiker fehlt nicht in dieser Woche. Indisch geht immer! Das Essen ist sehr gut, warum sie allerdings bei fünf besetzten Tischen nach der Vorspeise bis zum (normalen) Hauptgang 40 Minuten brauchen? I don’t know…

    

Ansehen, Ausflüge
Die Aberdeen Art Gallery wird seit 2015 renoviert (Neueröffnung voraussichtlich Dezember 2017), weshalb Kunst hier bei unserem Besuch in der Stadt mal keine Rolle spielt. Laufen ist angesagt.

  • Walk über den Hafen (die Blaulicht-Seeorganisationen haben grad noch Tag der offenen Tür, schauen wir uns bei der Gelegenheit also auch kurz an), über das alte Fischerdörfli Footdee (Fittie) und Aberdeen Beach bis zur Brücke Ellon Road und zurück über Old Aberdeen in die Innenstadt.
  • Mit dem 62er-Bus fahren wir bis Balmedie und laufen von da in die Stadt zurück. Rund 12 Kilometer am Strand entlang, knapp drei Stunden. Sehr schön, wir sind praktisch alleine unterwegs. Das Laufen im Sand strengt mit der Zeit etwas an.

      

Wir hatten hier nette Tage, ob sich das allerdings für einen Weekend-Trip lohnt? Ich würde verhalten sagen, nein. Dafür gibt die Stadt einfach zu wenig her.

Wetter
Teilweise bewölkt, aber ausser wenigen Tropfen regenfrei. Einen Tag mit ausschliesslich Sonnenschein gibts auch noch, alles bei ca. 17 bis 19 Grad.

1 Kommentare

  1. Nuber Werner sagt

    Immer diese Selfies mit Mann mit Bart und (Sonnen)brille. Ansonsten scheint die Stadt eher langweilig zu sein. In Bern tobt der Kampf zwischen SBB und BLS. Echt spannend, spannender als …..
    LG Werner

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.