Schweiz, Unterwegs, Wanderungen
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Klippenwanderung überm Nebelmeer.

Dezember 2015 – Auch ich finde verschneite Berge schön, böse bin ich dennoch nicht, dass sich der Wanderherbst in diesem Jahr in den Winter hinein fortsetzt und wir ohne grosse Umstände auch im Dezember noch tolle Wanderausflüge unternehmen können. Ohne Schneeschuhe…

Anreise
Mit dem Zug fahren wir an einem nebligen Morgen von Zürich nach Solothurn und mit dem Regio weiter nach Oberdorf. Umgestiegen auf die Seilbahn und hoch zum Weissenstein gefahren (1284 M.ü.M.), wo uns ein erstes Mal Sonnenschein erwartet. Reisedauer: ca. 1.5 Stunden.

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Wanderung
Heute begleitet mich neben dem Mann auch mein Pa, was mich immer sehr freut. Wir gönnen uns im Kurhaus Weissenstein erst noch einen Kaffee, bevor wir loslaufen. Von der Terrasse erblicken wir ein erstes Mal das Panorama und etwas unter uns auch die architektonisch interessante, im Jahr 1981 erstellte Bergkapelle Weissenstein. Ein Besuch? Vielleicht beim nächsten Mal…

Die von uns gewählte Route ist Teil des Jurahöhenwegs. Vom Weissenstein geht es zur Hasenmatt. Dieser Teil der Wanderung liegt mehrheitlich im Nebel, aber je näher wir der Hasenmatt kommen, desto mehr lichtet sich dieser, und wir werden mit einer grossartigen 360 Grad Aussicht und einem tollen Alpenpanorama belohnt.

Die Suche nach einem windgeschützten, sonnigen Plätzchen für die Mittagspause gestaltet sich eher schwierig, sodass wir unter einem Baum sitzend in kürzester Zeit unsere Brote, Cervelats und Landjäger verschlingen und zum Aufwärmen gleich wieder loslaufen.

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In Obergrenchenberg könnte man einen Stopp beim Restaurant Obergrenchenberg einlegen, wir lassen dieses jedoch rechts liegen und laufen direkt der Krete entlang: Mit den steilabfallenden Felsen wähnen wir uns auf einer Klippenwanderung: Unter uns das gigantische (Nebel-)Meer. Über Wiesen gelangen wir nach Untergrenchenberg, wo wir unser Posti erwischen (oder ansonsten zwei Stunden aufs nächste warten) müssen.

Im Restaurant Untergrenchenberg soll es die besten Desserts der Region geben, wie mir eine ehemalige Arbeitskollegin verrät, die ich später im Postauto treffe. Ausserdem kann man sich da für 15 Franken ein Trottinett mieten und runter zur Holzerhütte rasen.

Alles in allem ist es eine Wanderung mit einigem Auf und Ab, allerdings recht ausgewogen und nie langweilig. Auch dank unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit.

Rückreise
Mit dem Postauto von Unterer Grenchenberg hinab zum Bahnhof Grenchen Süd und da mit dem ICN zurück nach Zürich, in unserem Fall im Speisewagen bei Bier, Kaffee und Cola Zero. Dauer: 1 Stunde, 45 Minuten.

Dauer und Höhenmeter
Wanderung: 12 Kilometer in 3 Stunden, 20 Minuten.
500 Meter hoch, 500 runter.

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