Die Reise 2015
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#28 – Die Reise: Meine Top 13.

Wir haben in diesen 13 Wochen so viel erlebt und eines Abends, kurz vor dem Ende unserer Reise, haben wir diskutiert, was denn so am Besten, Eindrücklichsten und Speziellsten war. Tadaaa…! Hier meine Liste:

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Das beste Verkehrsmittel.
Da der Zug in Japan sowieso das beste überhaupt und somit vom Wettbewerb ausgeschlossen ist, entscheiden wir uns für die alten Trams von Toronto. Und die schachbrettartige Anordnung der Tramlinien erleichtert einem das Unterwegs sein ungemein.

 

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Das beste Hotel.
Hier tun wir uns etwas schwer und können uns nicht festlegen. Es werden also zwei: „The Legend Chiang Rai“ und „Fujiya Hotel“ in Hakone. Oh, ich müsste drüben bei Trip Advisor wohl mal noch die Bewertung schreiben!

 

 

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Der schönste Stadtblick.
Hmm… schwierig. Ich glaub, ich frag mal den Mann. Und der meint: Tokyo. Nein, doch New York. Vom Empire State Building. Damit kann ich leben.

 

 

imageDer schönste Meerblick.
Hier gewinnt der Blick vom „Shimoda Tokyo Hotel“ auf die Bucht von Shimoda. Das Hotel ist eigentlich nur okay, aber der Ausblick und der Strandweg in die Stadt machen hier das bisschen mehr aus. Den Blick über die Bucht hat man übrigens sogar vom Outdoor-Onsen aus.

 

Die interessanteste Begegnung.
Ohne Frage jene mit dem Grosi auf unserer Zugfahrt Toronto-Montréal. 83 Jahre alt und geistig so was von fit, grossartig. Ausserdem war sie, wie sie uns erzählt, mit einem Arzt verheiratet und mit ihm oft auf Reisen, unter anderem auch einmal in Zermatt.

 

imageDie freundlichsten Menschen.
Eindeutig die Japaner. Obwohl oft mit Sprachproblemen behaftet, ist diese Beziehung eine innig herzliche. Sie lachen, helfen und freuen sich, dass du in ihrem Land bist. Wurden wir vor unserer Reise gewarnt und haben in Beiträgen über schändliches Fehlverhalten von Seiten Touristen gelesen, dürfen wir hier feststellen, dass die Japaner einem nicht wirklich etwas übel nehmen. Touristen eben… Lächeln! Und die bestgekleideten Menschen sind sie übrigens grad auch noch.

 

imageDer schönste Sonnenuntergang.
Auf der Kreuzfahrt mit der „MS Maasdam“ an dem Abend, als wir auf dem Weg von Montréal nach Québec waren. Ohne Worte…

 

 

Die schönste Person.
Die Bedienung im „Mos Burger“ in Shimoda. Wir gönnen uns mein Geburtstags-Mittagessen hier und müssen beide einfach immer wieder hinschauen. Dunkle, lange Locken, Sommersprossen und ein tolles Lachen. Wir rätseln, welcher Herkunft ihre Eltern sind und auf unsere Nachfrage stellt sich heraus, dass ihr Vater Amerikaner und ihre Mutter Japanerin ist.

 

imageUnser bestes Essen.
Allgemein würde ich sagen, das thailändische. Natürlich gab es an verschiedenen Orten und in einzelnen Restaurants auf der ganzen Reise immer mal wieder etwas sehr Gutes, aber mit thailändisch kann man bei mir eben wirklich fast nichts falsch machen.

 

imageDie schlechtesten Starbucks-Filialen.
Das sind tatsächlich jene in Amerika. Verschmutzte Lokale, keine oder falsche Prozesse und viele, aber wahnsinnig langsame Mitarbeiter. Aber hey, das Wifi („Von unseren Freunden von Google“) funktionierte immer einwandfrei. Interessant aber allgemein, dass in Japan, Kanada und Amerika kein Unterschied mehr zwischen „For here“ und „To go“ gemacht wird: man erhält immer einen Plastikbecher. Die Schreibweise von Eliane war unser morgendlicher Lacher in New York.

 

imageWo wir am meisten gelacht haben.
Den Moment gibt es nicht, denn wir haben immer wieder und von Herzen gelacht. Sei es aus lauter Freude, weil etwas einfach wunderschön war oder weil der Mann mich veräppelt hat. Wie etwa im Wasserbecken unter den Niagara-Fällen oder beim Tischtennis spielen auf dem Kreuzfahrtschiff, wo ich nicht den Hauch einer Chance hatte. Hä, nicht den Hauch einer Chance? Da hat der Mann aber mal wieder sehr kreativ „Korrektur gelesen“.

 

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Das eindrücklichste Bauwerk.
Keine Frage, das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. So massiv es von aussen wirkt, so fast filigran erscheint es einem innen. Und mit der ganzen Geschichte, die es in sich hat, einfach nur eindrücklich.

 

 

imageDer erhabenste Moment.
Der Augenblick, als wir in Nara den Tōdai-ji erblicken. Obwohl so viele Menschen da sind, kommt eine innere Ruhe auf und ich geniesse einfach nur den Moment. Die gleichzeitig stattfindende Zeremonie tut mit ihren Gesängen natürlich noch das ihrige dazu…

 

Und das war sie auch schon, unsere Auszeit. Für den Mann geht es nun direkt zurück an den Schreibtisch. Ich gönne mir nach einer weiteren Woche Ferien in der sonnigen Schweiz einen dreiwöchigen Sprachaufenthalt in York, England. Berichte folgen.
Danke, dass ihr meine Beiträge so fleissig gelesen und kommentiert habt. Euch mit auf unserer Reise zu wissen, gab uns immer ein Stück Verbundenheit nach Hause, egal wo in der Welt wir gerade waren…

3 Kommentare

  1. Hi Eliane
    Cool, so eine zwei, dre)i Reise(n) unternehmen zu können. Es hat mich gefreut, als Zaungast dabei zu sein. Ich wünsche alles Gute für deine Zukunft. Und sende liebe Grüsse aus San Sebastiàn. Übrigens: mehr als eine Reisenwert.
    Nora aka Textonia

  2. Martina sagt

    Hey, Eliane, ich wird Dini super textete Biiträg vermisse… Isch suuuper gsi, chli mit eu mit’zreise. Hoffe, ihr chänget no laaaang vo eune erlebnis profitiere… Bisous

  3. Cecilia sagt

    Ma Belle

    vielen vielen Dank! Ich freue mich so sehr für Dich und den „Mann“, dass ihr diese Reise gemacht habt und dass wir daran teilnehmen konnten 😉 eifach wieder die beschti Reise-Frau wo gits! – und jetzt mit „Mann“ man eh krass!

    Freue mich auf das persönliche Treffen mit dir nach York!
    Bacio C°

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