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Paris – Un amour éternel.

Juli 2013 – Das erste Mal in Paris war ich vor etwa 20 Jahren (ich weiss bis heute nicht, wie ich meine Eltern davon überzeugen konnte, mich alleine mit einer Freundin dahin reisen zu lassen). Mein letzter (und etwa 13.) Besuch ist auch schon wieder ein paar Monate her und normalerweise packt mich mindestens einmal im Jahr die Sehnsucht nach meiner weltweit absoluten Lieblingsstadt.

Anreise
Die Art und Weise der Reise hat sich über die letzten Jahre sehr verändert und verbessert. Fuhr ich das erste Mal mit dem Zug noch über Nacht und in einem 6er-Abteil (Sitze, nicht Couchette!), flog ich einige Male via Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle (einer der schlechtesten Flughäfen überhaupt), ist es heute am einfachsten und bequemsten, mit dem Zug tagsüber nach Paris zu reisen. Der TGV bringt einem mehrmals täglich direkt in die City und braucht z.B. von Zürich aus nur knapp vier Stunden.

Wohnen

  • „Hôtel du Louvre“, Place André Malraux: Das einzige 5-Stern-Hotel in dem ich in Paris jemals war (2003) und es hat sich gelohnt. Ein wirklich schönes, altes Hotel, wo man, wenn man Glück bei der Zimmerzuteilung hat, direkt über die Strasse in die Räume des Louvre blicken kann.
  • „Mama Shelter“, 109, Rue de Bagnolet: Nicht ganz so zentral gelegen, aber mit Bus und Metro kommt in dieser Stadt bekanntlich überall hin. Wenn man Lust auf modernes Design und ein angesagtes Restaurant hat, ist man hier genau richtig. Im Restaurant hat man übrigens als Hotelgast nicht automatisch einen Sitzplatz, sondern muss rechtzeitig, wie alle anderen auch, reservieren.
  • Hotel „Saint-Paul le Marais“, 8, rue de Sévigné: herziges Hotel mit stylischen Zimmern. Preise in Anbetracht der Zimmergrösse jedoch eher teuer.

Essen und Trinken

  • Nie buche ich in Paris ein Zimmer mit Frühstück. Nie! Denn Café und Croissant muss man einfach in einem der vielen Bistros geniessen, während man auf die Strasse blicken und Leute beobachten kann. Und als ich einmal mit meinen beiden Schwestern frühstücken war, kamen wir mit einem netten älteren Herrn ins Gespräch, der sich mit folgenden Worten verabschiedet hat: „Sie sind eingeladen. Geniessen Sie den Aufenthalt in unserer schönen Stadt.“
  • Restaurant „Le Train Bleu“, Gare de Lyon: Was für ein wunderschönes, mit Dekor überladenes Restaurant direkt im Bahnhof mit Blick auf die Gleise! Es gibt genug Servicepersonal, welches sehr aufmerksam und freundlich ist. Ich habe mich extra aufgehübscht, was aber nicht zwingend nötig ist: hier darf jeder Reisende rein.

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Ansehen

  • Le Centre Pompidou: Auf Initiative des ehemaligen französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou entworfen und 1977 eröffnet zeigt dieses Museum immer wieder interessante Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst. Von der Terrasse in der obersten Etage hat man einen herrlichen Blick über die ganze Stadt.
  • Musée du Louvre: Nicht, dass ich bei jedem meiner Besuche in dieses Museum gehe, aber mindestens einmal sollte man schon drin gewesen sein. Und zwar wegen vielem anderen als „La Joconde“.
  • Immer wieder findet man mich im „Jardin des Tuileries“, welche sich vom Louvre bis zur „Place de la Concorde“ erstrecken. Und wer dann noch nicht genug hat, kann weiter über „Avenue des Champs-Élysées“ hoch zum „Arc de Triomphe“ flanieren.
  • Musée d’Orsay: Museum im ehemaligen Gare d’Orsay. Fast zu viele Exponate, um sie an einem einzigen Tag zu sehen.

Aussicht
Es gibt einige Orte, von woher man einen tollen Ausblick über die Stadt hat, es kommt eigentlich nur drauf an, wozu man grad in der Stimmung ist.

  • Mein Lieblingsblick auf den Eiffelturm ist von Trocadéro her. Und zwar nachts wenn er blinkt.
  • Der Eiffelturm: egal, ob eine Etage hochlaufen oder ganz nach oben fahren.
  • Basilique Sacré-Cœur de Montmartre: Nach einem Besuch in der Kirche draussen auf den Stufen sitzen, über die Stadt blicken und die Menschen um sich rum beobachten.

Einkaufen
Bei jedem meiner Besuche habe ich wieder Neues entdeckt und da ich viel zu Fuss unterwegs bin, lande ich des öfteren in Gassen und Strassen, die ich nachher auf keiner Karte mehr finde. Mein Tipp: einfach rumlaufen und entdecken.

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Ausflüge

  • Warum nicht einmal nach Versailles rausfahren (mit dem Zug in ca. 30 bis 40 Minuten) und sich das Schloss ansehen? Daneben ist auch die Parkanlage sehr beeindruckend.
  • Ohne eine Bootsfahrt ist der Aufenthalt in Paris für mich nicht vollständig. Auch wenn es immer die ähnlichen Boote und Routen sind, ich geniesse die Ruhe und etwas andere Sicht auf die Stadt und den Eiffelturm jedes Mal aufs Neue.

Wetter
Bei dieser Reise im Juli war es sehr heiss (teilweise über 35°C) und sonnig. Allgemein lässt sich das Wetter mit jenem in Zürich vergleichen.

2 Kommentare

  1. Fabi sagt

    Ein Blumenstrauss, der noch zum riesen Bouquet für eine Marquise verschönert werden kann…

    Warum nicht mal in einer der historischen Passagen etwas Lustwandeln?
    http://www.laostagebuch.net/04_09_06.html –> und die Karte betrachten

    Paris unromantisch? Auch für Marquisen toll…
    Ein Spaziergang entlang des Canal Saint Martin – vom Palais des Glaces bis Cité des Sciences.

    Oder Paris von oben…einfach zum Tour MOntparnasse und sich vom schnellen Lift in die höhe bringen lassen: http://www.tourmontparnasse56.com/ ist neben dem gleichnamigen Bahnhof.

    Frühstück mit Charme?
    Sich in ein Bistro setzen, wo die Baguettes bereits geschnitten und mit Butter sowie Marmelade bestrichen serviert werden. Lecker sind sie nicht, aber einmalig.

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