Unterwegs, Wanderungen
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Creux du Van – Spektakuläre An- und Aussicht.

August 2014 – Drei Mal mussten wir das Vorhaben wegen schlechtem Wetter absagen, nun hat es Ende August endlich geklappt: Zu viert machen wir uns auf, den Creux du Van zu erklimmen.

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Anreise
Um es etwas entspannter angehen zu können, reisen wir schon am Vorabend von Zürich nach Neuchâtel, wo wir im preiswerten, charmanten und gut gelegenen, jedoch etwas ringhörigen Bio-Hotel „L’Aubier“ übernachten. Natürlich nicht, bevor wir uns in der traditionsreichen und nahegelegenen „Brasserie Le Jura“ noch ein wohlschmeckendes Znacht gegönnt haben.

Wanderung
Nach einem guten Frühstück im Hotel fahren wir mit dem Zug von Neuchâtel nach Champ-du-Moulin. Da wir eine etwas andere Route gewählt haben als die meisten, sind wir die einzigen, die an dieser Station aussteigen. Wir gehen der Areuse entlang bis zur „Ferme Robert“, wo wir uns ein kaltes Getränk und ein Ovi Schoggi gönnen.  Danach geht es erst sanft ansteigend und dann im Schlussstück steil bergan hoch zum imposanten Creux du Van. Von dieser Seite her kommend ist meines Erachtens der ganze Kessel am beeindruckendsten. Wir geniessen die Aussicht und sind einigermassen ob der vielen Leute (teilweise auch in Turnschuhen) überrascht, haben wir doch beim Hochlaufen kaum ein Dutzend Personen gesehen. Warum, wird uns spätestens beim Restaurant „Le Soliat“ klar, als wir den grossen Parkplatz inklusive einiger Cars darauf sehen. Das Essen da spart man sich besser (zu viele Leute, zu hektisch und Preis/Leistung, na ja…) und nimmt sich selber ein Picknick mit, welches man an einem lauschigen Plätzchen geniesst. Der letzte Teil der Wanderung zum Bahnhof Travers geht teilweise schon etwas in die Knie, ist aber bei diesem schönen Herbstwetter und durch den Wald sehr angenehm. Und wir sehen keinen einzigen Menschen… Mit dem Zug gehts von Travers via Neuchâtel zurück nach Zürich, wo wir erschöpft, aber hochzufrieden ankommen.

Dauer und Höhenmeter
Wir benötigen für die rund 16 Kilometer etwa 4.5 Stunden (exkl. Pausen). Etwa 850 Meter Bergauf und 720 Meter Bergab.

 

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