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Nizza – Überraschende Perle an der Côte d’Azur.

März 2014 – Ein paar Tage weg aus der Kälte in der Schweiz. Ab in die Sonne von Nizza. Ein verlängertes Wochenende reicht um sich zu fühlen, als ob man eine Woche Ferien am Strand verbracht hätte: ich bin entspannt, habe einen Hauch Bräune im Gesicht und kehre mit dem Gefühl nach Hause zurück, einen neuen Lieblingsort entdeckt zu haben.

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Anreise
Mit Swiss ab Zürich direkt nach Nizza in knapp einer Stunde. Atemberaubender Blick über die Alpen, Anflug in der Sonne über das glitzernde Meer. Mit dem Taxi ist man in rund 15 Minuten in der Stadt. Für die Rückreise haben wir den Regionalzug nach Nice St. Augustin benutzt und sind dann zu Fuss zum Flughafen gelaufen.  Dauert ca. 15-20 Min. und ist leider sehr schlecht beschildert.

Wohnen

  • Hotel „West End“, 31 Promenade des Anglais: Die Lage und die direkte Sicht hinaus aufs Meer überzeugen. Die Zimmer etwas weniger weil eher alt und vor sehr langer Zeit das letzte Mal renoviert. Für die drei Nächte und den Preis wars aber völlig in Ordnung.
  • Nicht weit vom „West End“ entfernt findet sich das aufwändig renovierte – leicht ins kitschige neigende – Hotel „Le Negresco“. Ich war mal auf einen Schlummi in der Bar und mir hats gefallen. Natürlich etwas teurer.

Essen

  • Café und Croissant unbedingt in einem der umliegenden Bistros geniessen. Und am besten mit Blick auf das Meer. Das gilt übrigens auch für den Apéro.
  • Restaurant „Luc Salsedo, 14, rue Maccarani: klein und fein. Reservieren. Und dann das Überraschungsmenü auswählen. Mmmh…

Ansehen

  • MAMAC (Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain): Zeitgenössische Kunst auf vier Etagen. Und der Eintritt ist erst noch frei.
  • Musée Matisse: mit dem 15er Bus hoch nach Cimiez und nach dem Besuch des Museums unbedingt eine Runde im teilweise leicht verwilderten Park drehen. Es lohnt sich, zu Fuss in die Stadt zurück zu laufen: hier stehen einige sehr interessante, alte und teure Häuser.

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Aussicht

  • Auf der Promenade dem Strand entlang laufen und die Sicht aufs Meer geniessen.
  • Aussichtspunkt „Colline du Château“: man kann laufen oder mit dem Lift (Bellanda Turm) hochfahren. Besonders schön, wenn die Sonne langsam untergeht. Den Besuch abschliessen sollte man unbedingt mit einem Spaziergang runter in die Stadt, durch die Strassen und Gassen der Quartiere.

Einkaufen
Das stand tatsächlich nicht im Vordergrund, aber in der „Fashion Gallery“, 5, Rue Saint-Suaire  habe ich wohl ein Dutzend Kleider anprobiert und davon auch zwei gekauft. Viel Auswahl und imposante Kronleuchter machen das Einkaufen hier zu einem Erlebnis.

Ausflüge
Mit dem Regionalzug kommt man vom Bahnhof Nice-Ville schnell und günstig nach Antibes. Man kann das „Musée Picasso“ besuchen (interessant: es hatte am Sonntag über Mittag geschlossen), einen Spaziergang durchs Städtli machen und in einem netten Bistro zu Mittag essen.

Wetter
Meist sonnig, leicht windig und zwischen 17 und 22 Grad warm.

2 Kommentare

  1. Da wächst meine Vorfreude, wenn ich Deine tollen Berichte lese. Besonders der über Nizza hat mich interessiert, da ich dieses Frühjahr für 4 Woche dorthin gehe, um die Sprache zu lernen, inkl. Kultur, kulinarischem und mehr. Um das Hinterland ein wenig besser kennen zu lernen habe ich vor mir einen Mietwagen in Nizza für ein paar Tage zu leihen. Mal sehen, vielleicht schaffe ich sogar einen Abstecher nach Monaco. Man könnte ja versuchen im Casino die Unkosten wieder rein zu holen

    • Danke für dein Feedback, lieber Steve. Ich freue mich immer darüber, wenn ich ein wenig mehr über die Leser meines Blogs erfahre und wie meine Geschichten denn so ankommen! Und tatsächlich habe ich letztes Wochenende für den Mann und mich wieder eine Woche Nizza gebucht. Du siehst, so schnell komme ich davon nicht los 😉 Und bestimmt werde ich hier auch wieder darüber schreiben…
      In vier Wochen wird neben dem Lernen bestimmt auch für dich etwas Zeit bleiben, um die Stadt und Umgebung zu entdecken. Ich wünsche dir heute schon viel Spass und eine ganz tolle Zeit!

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